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Nachrichten aus dem Kreis: 

 

 

Entlastung für Familien: Schülerbeförderungskosten werden zurückgezahlt!

Gute Nachrichten gab es jetzt für alle Eltern im Kreis, die für die Schülerbeförderung ihrer Kinder zur Kasse gebeten worden waren. Die zusätzlichen Elternbeiträge werden im März an alle Eltern zurückgezahlt, neue Beiträge nicht mehr erhoben.

Damit haben sich Elterninitiativen und die SPD nach heftigen Kämpfen zum guten Ende gegen die CDU in Land und Kreistag durchsetzen können. Im April 2007 wurde die Einführung zusätzlicher Elternbeiträge für die Schülerbeförderung von der absoluten CDU-Mehrheit in namentlicher Abstimmung im Kreistag beschlossen. Nach zahlreichen Protesten, die SPD hatte die Aufhebung der Kostenbeteiligung der Schülerbeförderung auf ihrem Parteitag beschlossen, weigerten sich die Kreistage von Dithmarschen und Nordfriesland, dieses Landesgesetz umzusetzen, damit begann das Umdenken. Ministerpräsident Carstensen bekam auf seiner China-Reise eine Erleuchtung und verkündete für seine Partei aus Peking das Ende der Elternbeteiligung. Für Rendsburg-Eckernförde wurde die Abschaffung im Dezember 2007 beschlossen. Zunächst weigerten sich CDU und ihr Landrat, die bereits eingezogenen Beiträge zurück zu erstatten, der Druck der Öffentlichkeit und aller anderen Parteien war aber zu groß. Jetzt erhalten alle Eltern ihre Schülerbeförderungsbeiträge zurück – eine gute Nachricht für Familien, die sich über diese Entlastung freuen können.

Schullandheim in Wyk auf Föhr wieder geöffnet

Das Schullandheim des Kreises in Wyk auf Föhr ist vielen Schülergenerationen von unvergesslichen Klassenfahrten her in guter Erinnerung. Nachdem der Kreis das ehemalige Gymnasium erworben hatte, wurde es 1982 nach den Plänen eines Bordesholmer Architekten umgebaut, drei neue Gruppenräume in achteckigen Steinpavillons boten Platz für Aktivitäten, eine Sporthalle ermöglichte sogar Leistungssportlern das Training und großzügige Gästezimmer luden zu angenehmem Aufenthalt ein. Für zahlreiche Klassen aus Wattenbek und Bordesholm gehörte eine Klassenfahrt ins Schullandheim Wyk auf Föhr zum festen Programm, in den Schulferien waren Jugendgruppe, Sportvereine und Jugendfeuerwehr zu Gast.

Im Jahr 2004 stimmte der Kreis mit den Stimmen von CDU und FDP dem Vorschlag des Landrats zu, das Schullandheim des Kreises in Wyk auf Föhr zu verkaufen, angeblich wollte ein Käufer über 4 Mio. Euro dafür bezahlen. Der Verkauf kam nicht zustande, offensichtlich hatte der Landrat Käufer mit Interessent verwechselt. Seit Ende 2004 stand das Schullandheim dann leer, kostete jährlich 10.000 Euro an Unterhalt und verfiel dabei zunehmend. Ein Käufer ließ sich immer noch nicht finden, Anträge der SPD auf Weiterbetrieb durch den Kreis wurden regelmäßig abgelehnt.

Zum 1.April 2008 fand sich endlich eine Lösung, indem ein Anbieter von Jugendferien das Schullandheim pachtete und zugleich, das war Vertragsbestandteil, werden bis zu 50 Schulklassen aus Rendsburg-Eckernförde vorrangig bei der Belegung berücksichtigt, zu einem Preis von 20 Euro mit Vollverpflegung pro Tag und Kind, dies auf 10 Jahre festgeschrieben. Dies hätte man auch ohne 4 Jahre Leerstand haben können!

Hans-Jörg Lüth, SPD-Kreistagsabgeordneter  

 

  
 
   
    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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