Wahlprogramm 1998
Was hatten wir vor?
Was haben wir umgesetzt?
Wer, wie die Wattenbeker SPD, für 5 Jahre von den Bürgern in
die Verantwortung gewählt wird, muss sich konsequenterweise daran
messen lassen, was in dieser Zeit passiert ist. Wir meinen, unsere
Leistungen können sich sehen lassen, auch wenn nicht alles
erreicht wurde, was geplant war. Aber beurteilen Sie dies doch
selbst:
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Weiterhin Unterstützung und intensive Förderung des
Jugendrates
Das haben wir umgesetzt:
- Finanzielle Unterstützung des Jugendrates durch die
Gemeinde durch Einrichtung eines für die Jugendlichen frei
verfügbaren Budgets
- Einbindung des Jugendrates in gemeindliche Entscheidungen
wie z.B. die Standortplanung, den Bau und die Einrichtung des
Jugendtreffs und die Gestaltung des Spielplatzes im neuen
Baugebiet
- Ständige Betreuung und Unterstützung des Jugendrates durch
die Vertreter der Gemeinde bei regelmäßigen Treffen,
Diskussion aller Themen, die von den Jugendlichen eingebracht
werden
- Einladung des Jugendrates zu allen Sitzungen des Ausschusses
für Kultur, Jugend und Sport
- Gemeinsame Seminare mit dem Jugendrat zur Beteiligung von
Kindern und Jugendlichen an gemeindlichen Entscheidungen,
daraus entstand die Planung des neuen Spielplatzes und der
Seilbahn
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Zügiger Bau des Jugendtreffs
Das haben wir umgesetzt:
Der Bau des Jugendtreffs wurde im Jahr 2000 vollendet und wird
seitdem von den Jugendlichen und Kindern gut genutzt. Dort laufen
viele Kursangebote sowie die offene Jugendarbeit
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Erweiterung des personellen Angebotes für die Jugendbetreuung
Das haben wir umgesetzt:
Ausbau der Betreuungskapazitäten im Jugendtreff,
Wattenbek hat als erste Gemeinde im Kreis auf Initiative der SPD
das Angebot des mobilen Streetworkers in Anspruch genommen.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Einsatz für den Bau einer großen Sporthalle
Das haben wir umgesetzt:
Der Beschluss des Schulverbandes zum Bau einer neuen großen
Sporthalle steht. Es wurde bereits ein Grundstück in der Gemeinde
Brügge erworben. Allerdings können wir nicht auf
Schulbaufördermittel in Höhe von ca. 900.000 € verzichten, die
uns aus Landesmitteln in Aussicht stehen. Diese werden aber wohl
erst 2004/2005 zur Verfügung stehen. Zur Zeit wird über eine
Übergangslösung auf dem Gelände am Möhlenkamp in Bordesholm
nachgedacht.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Erhaltung und eventuelle bedarfsgerechte Erweiterung der
betreuten Grundschule
Das haben wir umgesetzt:
Die betreute Grundschule verzeichnet steigende Schülerzahlen.
Zur Zeit wird eine Befragung vorbereitet, die den Bedarf für eine
weitergehende Betreuung (nachmittags bzw. Ferienzeit) erhebt. Die
Einsetzung eines Arbeitskreises zur möglichen Umsetzung der
Ergebnisse unter Einbeziehung von Kindertagesstätte und betreuter
Grundschule ist beschlossen. Darin sollen alle betroffenen Gruppen
vertreten sein (Betreute Grundschule, Kindergarten, Gemeinde,
Eltern Schule)
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Sichere, flexiblere Schülerbeförderung
Das haben wir umgesetzt:
Hier hat sich trotz vielfacher Diskussionen im Schulverband
noch keine wirklich tiefgreifende Verbesserung ergeben. Die
Wattenbeker SPD wird aber weiter dafür kämpfen.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Ersatz der Mobilklassen in der Grundschule
Das haben wir umgesetzt:
Mit dem Bau des neuen Teiles der Schule sind auch die
Mobilklassen ersetzt worden. Bei der Reaktion auf die kurzfristig
festgestellten Mängel in der Schule haben alle Beteiligten an
einem Strang gezogen und zum Wohle unserer Kinder schnell
gehandelt. Die Schule wurde in weiser Voraussicht größer gebaut
als bezuschusst, so dass auch für die Zukunft gute
Voraussetzungen für die Ausbildung unserer Kinder gegeben sind.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Förderung der kulturellen Einrichtungen und Initiativen
Das haben wir umgesetzt:
Wir fördern kulturelle Aktivitäten durch die
Bereitstellung von Räumlichkeiten für Ausstellungen, Konzerte,
Aufführungen etc. Neben dem Schalthaus, dessen zweiter Teil in
vergangenen Jahr auch erworben und behindertengerecht umgebaut
wurde, steht das grundsanierte Kulturdenkmal Räucherkate zur
Verfügung. Ferner unterstützen wir den Kulturkreis und den
Sportverein finanziell und haben für die verschiedenen
gemeindlichen Aktivitäten (Seniorenarbeit, Internet-Auftritt,
Computer-Kurse für Einsteiger) eine PC-Ausstattung angeschafft.
Die Internet-Gruppe "Netzwerker" des Kulturkreises
erstellte die viel gelobte Wattenbeker Homepage www.wattenbek.de.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Förderung der Seniorenarbeit
Das haben wir umgesetzt:
Auch der Seniorenarbeitskreis "Mach mit" erhält von
der Gemeinde finanzielle Unterstützung und nutzt häufig unser
Gemeindezentrum Schalthaus. Außerdem hat die Gemeinde für das
Projekt "Altengerechtes Wohnen" Bauträger und
interessierte Senioren zusammengeführt. Weitere Gespräche laufen
zur Zeit. Die notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen für die
Errichtung derartiger Wohnungen wurden in der Gemeindevertretung
geschaffen.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Bedarfsgerechter Mietwohnungsbau
Das haben wir umgesetzt:
Hier scheint es so, dass es für Mietwohnungsbau in Wattenbek
zur Zeit (mit Ausnahme des altengerechten Wohnens) keine Nachfrage
gibt.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Behutsame Umsetzung des Landschaftsplanes
Das haben wir umgesetzt:
Der Flächennutungsplan wurde im Jahr 2002 neu aufgestellt. Die
Wattenbeker SPD freut sich über die große Beteiligung der
Bürger, die uns die Arbeit nicht immer leicht gemacht, aber auch
für wertvolle Anregungen gesorgt haben. Das gleiche gilt für die
angelaufenen Neuaufstellung des Bebauungplanes "Dorf",
mit dem wir neue Flächen für Handwerk und Gewerbe und eine
Nutzungsergänzung für ehemalige landwirtschaftliche Betriebe
unter Beachtung des Schutzes der aktiven Landwirte schaffen.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Schaffung und Entwicklung eines zusammenhängenden und
ausgeschilderten Wander- und Radwegenetzes
Das haben wir umgesetzt:
Der Wanderweg aus dem Neubaugebiet Richtung Brügge wurde
fertig gestellt. Mit dem Wanderweg zwischen dem Diekredder
und dem Aalredder wurde eine Verbindung zum Bordesholmer See
geschaffen. Mit der Aufstellung von Informationstafeln und der
Spende für Bänke wurde der Eidertalwanderweg unterstützt.
Dagegen lässt die Beschilderung der Anfahrtswege zum Eidertal
noch zu wünschen übrig, hier wird die SPD am Ball bleiben.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Förderung einer zentralen Fernwärmeversorgung
Das haben wir umgesetzt:
Nicht alle Träume erfüllen sich: Der gute ökologische
Gedanke, den wir auch heute noch befürworten, hat sich im
Neubaugebiet "Rixen-Koppel" nicht so verwirklichen
lassen, wie wir es geplant hatten. Das dort erstellte
Blockheizkraftwerk produzierte nach Ansicht der Anlieger zu teure
Energie. Inzwischen ist zwar ein tragbarer Kompromiss gefunden,
aber diese Umsetzung gehört sicher nicht zu unseren "Greatest
Hits".
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Verlegung und personelle Erweiterung des Bauhofes
Das haben wir umgesetzt:
Die SPD setzte sich dafür ein: Ein zweiter
Gemeindearbeiter wurde eingestellt, der Bauhof auf das Gelände
des Schalthauses verlegt, neu gebaut und durch diese unmittelbare
Nähe kostengünstig die sanitären Anlagen nutzbar gemacht. Die
Gemeindearbeiter haben dadurch einen besseren Arbeitsplatz
erhalten.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Verbesserung der Kindergraten- und Schulwegsicherheit
Das haben wir umgesetzt:
Die Ampel vor der Grundschule wurde installiert. Die
Verkehrsberuhigung in der Schulstraße/Dorfstraße ist vom Kreis
genehmigt, wird zur Zeit ausgeschrieben und im Frühjahr gebaut.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Bau einer Ortsumgehungsstraße durch die Verlegung der
Kreisstrasse von Negenharrie zur L49
Das haben wir umgesetzt:
Ziel war es, die Kieslaster aus Negenharrie aus dem Ort heraus
zu halten. Leider hat das Land diesen Vorschlag nicht aufgenommen.
Trotz intensiver Gespräche gab es keine Zustimmung zu dieser
Planung.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Behutsame Gestaltung des weiteren Anwachsens Wattenbeks
Das haben wir umgesetzt:
Durch die Bebauung und den sukzessiven Bezug der neuen
Häuser im Gebiet östlich der Schulstrasse ist die Gemeinde in
vertretbarem Maße gewachsen, hat jetzt über 2800 Einwohner. Die
infrastrukturellen Maßnahmen zur Versorgung der Bevölkerung
wurden mit dem Schulneubau, der Erweiterung des Schalthauses, der
Schaffung einer weiteren Vormittagsgruppe im Kindergarten
(Schule), so wie mit der geplanten Neuanschaffung eines
Mannschaftswagens für die Feuerwehr und der Erweiterung des
Feuerwehrgerätehauses konsequent umgesetzt.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Steigerung des Wohnwertes, Sicherung vorhandener Arbeitsplätze
Das haben wir umgesetzt:
Der Wohnwert in der Gemeinde Wattenbek ist durch die oben
beschriebenen Maßnahmen mit Sicherheit gewachsen und macht das
Leben hier lebenswert. Die Sicherung und Einrichtung neuer
Arbeitsplätze ist von uns nur eingeschränkt beeinflussbar. Was
möglich war, haben wir getan, z.B. durch Ansetzung moderater
Gewerbesteuersätze
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Erweiterung des Gastronomieangebotes
Das haben wir umgesetzt:
Das wünschen wir uns weiterhin.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Bürgerbeteiligung
Das haben wir umgesetzt:
Wir beteiligen unsere Bürger durch die Möglichkeit der
Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung und
der Ausschüsse. Neben den gesetzlichen vorgeschriebenen
Beteiligungen wie etwa beim Landschaftsplan, sind viele
Institutionen ständiger und gern gesehener Gast bei gemeindlichen
Sitzungen (Kulturkreis, Feuerwehr, Kindergarten, Jugendrat,
Sportverein, Jugendtreff, Betreute Grundschule). Daneben sind auch
häufig engagierte Bürger "ihren" Themen aktiv an
unseren Sitzungen beteiligt. Dies wollen wir weiter ausbauen und
fördern. Die Wattenbeker SPD wünscht sich dennoch ein breiteres
Interesse an der Kommunalpolitik und lädt Sie herzlich ein, an
Sitzungen teilzunehmen oder uns Ihre Anregungen mitzuteilen.
Wissen Sie eigentlich, dass Sie in unserer Gemeinde nicht nur
während der Einwohnerfragestunde, sondern auch zu den einzelnen
Sachpunkten Ihre Beiträge einbringen können?
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Erreichbarkeit der Amtsverwaltung durch flexiblere
Öffnungszeiten und
Sprechstunden vor Ort zu verbessern
Das haben wir umgesetzt:
Unsere Idee fand keine Unterstützung aus der Bevölkerung, deshalb haben
wir sie nicht weiter verfolgt.
Das stand in unserem Wahlprogramm:
Förderung der überregionalen Zusammenarbeit mit Bordesholm
und den Umlandgemeinden
Das haben wir umgesetzt:
Dies geschieht im Schulverband und im Amtsausschuss und z.B.
durch die Gespräche über den Bau einer Sporthalle und gemeinsame
Mitgliedschaft im Tourismusverein. Das beste Beispiel war die
unkonventionelle, flexible und schnelle Reaktion des
Schulverbandes auf die festgestellten, baulichen Mängel an der
Wattenbeker Schule und die darauf folgende Erweiterung der
Neubauplanung.
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